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Mit vier Toren schießt WSC-Kapitän Elvis Ramakic seine Mannschaft zu einem ungefährdeten 6:1 Erfolg bei Union Thalheim. Erst zum zweiten Mal in der Rückrunde konnte Trainer Juan Bohensky seinen 42-Tore Sturm Elvis Ramakic und Edis Nadarevic gemeinsam von Beginn an auf Torejagd schicken. Nadarevic kehrte von seiner Gelbsperre zurück, Ramakic kam letzte Woche bei seinem Debüt nach 5wöchiger Verletzungspause nur zu einem Kurzeinsatz. Für die beiden Goalgetter mussten Zlatko Suta und Philipp Schölmberger zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Nach dem 5:0 war das Tempo draussen Auch nach dem Wiederanpfiff war es ein unverändertes Bild. Die Hertha hatte noch nicht genug. Wieder war es Ramakic, der nach einer tollen Flanke von Shemsi Dzelili mit dem Kopf zur Stelle war. Das 5:0 in der 60. Minute. Die Welser nahmen nun das Tempo aus dem Spiel, dadurch kamen die Gastgeber zu ihren ersten Möglichkeiten. Eine davon nutzte Flügelflitzer Besnik Ibrahimi, der nach einem Zuspiel von Anto Tecic das 1:5 erzielte. Die Thalheimer wurden nun besser und spielten teilweise ansehnlich nach vorne, allerdings ließ die Hertha den Tabellenelften auch gewähren. Wieder war es Ibrahimi, der 20 Minuten vor Schluss freistehend vor Schlussmann Pilic vergab. Nur 5 Minuten später sollte er es besser machen, als er mit seinem Schuss Herthas Torwart überwand. Doch der Unparteiische hatte in dieser Situation eine Abseitsstellung erkannt und gab den Treffer nicht. Ibrahimi echauffierte sich über diese Entscheidung so sehr, dass Schiedsrichter Brandstätter ihn nach kurzer Diskussion mit Rot vom Platz stellte. Welche Schimpfwörter in diesem Disput gefallen sein sollen, ließ sich im Nachhinein leider nicht mehr feststellen. Die Partie wurde nun trotz des Spielstands - auch dank einiger unqualifizierter Bemerkungen des Publikums - hitziger. Am Ausgang des Spiels sollte sich nicht deswegen nichts mehr ändern. Den Schlusspunkt setzte letztendlich der an diesem Tag überragende Elvis Ramakic. Wie beim 4:2 Erfolg vergangenen Freitag gegen Zipf, versenkte Ramakic einen Freistoss aus 20 Metern direkt. Das 6:1 in der 90. Minute. Quelle: fanreport.com
Bohensky fand in der Kabine deutliche Worte an seine Mannschaft, welche sie sich zu Herzen nahm. Man merkte der Hertha an, dass Sie jetzt mehr wollte, sie drängte auf die Führung. Und sie sollten bereits nach sechs Minuten belohnt werden. Nach einer Flanke von Zlatko Suta stand Dizdaric goldrichtig und trifft zum 2:1 nach 50 Minuten. Bohensky wollte jetzt die Vorentscheidung und brachte Ramakic für Schölmberger. Der Wechsel sollte sich sofort auszahlen. Zipf verliert in der Offensive den Ball, ein schneller Konter über die rechte Seite mit Dogan Serkan. Dieser zieht mit einem Dribbling in die Mitte und vollendet zum 3:1 - nur zwei Minuten nach der Führung. Hertha hatte das Spiel in 7 Minuten komplett auf den Kopf gestellt. Doch die Schatas Truppe steckte nicht auf. Nur drei Minuten später verwandelt Kapitän Aron Mosonyi einen direkten Freistoss aus 18 Meter - für Pilic unhaltbar. Der Anschlusstreffer. Die Freude währte genau eine Minute. Anstoss Hertha, der Ball wird schnell in die Spitze gespielt, Kapitän Ramakic wird 20 Meter vor dem Tor gefoult. Ramakic schnappt sich die Kugel und versenkt den Freistoss im Kreuzeck - 4:2 für Hertha. Es waren zwei nahezu identisch ausgeführte Freistöße mit dem selben Ergebniss. Für Ramakic war es nach 5wöchiger Pause ein Einstand nach Maß. Doch die Hertha wollte mehr. Nach einer Flanke von Dogan Serkan (65.) traf Shemsi Dzelili den Ball am Elfmeterpunkt nicht richtig, er ging übers Tor. Nur eine Minute später hatte Serkan nach einer Ecke dann selber die Möglichkeit zum 5:2, doch sein Kopfball ging weit am Tor vorbei (67.). Auch wenn Hertha in dieser Phase die besseren Chancen hatte, Zipf spielte munter mit und war zu jeder Zeit gefährlich. Ein Schuss von Gerhard Mayr nach 70. Minuten ging übers Tor. Drei Minuten später dann die Riesenchance für die Schatas Elf, auf 3:4 zu verkürzten. Nach einem Lochpass war Philipp Schausberger einen Tick später am Ball als der herauslaufende Pilic. Doch seine Rettungstat landete genau vor den Füssen von Michael Penninger. Dessen verunglückter Schussversuch wurde zu einer Flanke für Schausberger, der vollkommen überrascht den Ball übers Tor schoß. Nach dieser Szene war die Luft raus, auf beiden Seiten gab es keine Torchancen mehr. Quelle: www.fanreport.com Es entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel. Beide Mannschaften spielten schwungvoll nach vorne, auch wenn dadurch in der einen oder anderen Situation die Defensive vernachlässigt wurde. Die erste Möglichkeit hatten die Gastgeber, Gerald Koteks Kopfball verfehlte aber das Tor. Die Welser machten es mit ihrer ersten Chance besser. Danjiel Vukadin eroberte im rechten Mittelfeld den Ball, bediente Shemsi Dzelili, dieser zog über die rechte Seite in den Strafraum und schob den Ball an Schlussmann Füreder vorbei - die 1:0 Führung nach 20 Minuten. In der Folgezeit hatte man den Eindruck, der WSC würde die Partie in den Griff bekommen. Edis Nadarevic scheiterte mit seinem Schuss aus 20 Metern an Manuel Füreder (30.). Doch quasi der Gegenzug brachte den Ausgleich für Bad Wimsbach. Einen scharf getretenen Freistoss von Martin Plasser stocherte Heiko Heinzlmeier - nachdem zwei Hertha-Verteidiger unter der Flanke durch gesprungen waren - im Fünfmeterraum über die Linie. Der Ausgleich nach 32. Minuten. Beim Gegentor sahen weder die Welser Verteidiger noch Schlussmann Pilic gut aus. Es ging nun hin und her. Auf Welser Seiten hatten Nadarevic (35.), Suta (37.) und Vukadin mit Weitschüssen die Möglichkeiten zur erneuten Führung. Doch auch Bad Wimsbach hätte vor der Pause noch in Führung gehen können. Nach einem Fehlpass von Mario Kastner versuchte Thomas Plasser Patrick Pilic mit einem Heber aus 25 Metern zu überlisten. Dazu vergab Heiko Heinzlmeier kurz vor der Pause (44.) einen Freistoss aus 30 Metern.
Doch Hertha sollte für ihre Mühe belohnt werden. Einen hohen Ball aus der eigenen Abwehrreihe nahm Nadarevic gekonnt mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich blitzschnell um die eigene Achse und seinen Gegenspieler und schob die Kugel aus 16 Metern überlegt zum 2:2 ein. Für sein exzessives Jubeln nach dem Treffer wurde er neben Saisontor Nummer 32 noch mit der gelben Karte belohnt. Hertha warf jetzt alles nach vorne. Bohensky brachte mit Zeba für Lugonja einen weiteren offensiven Spieler. Die Mannschaft hatte jetzt Chancen im Minutentakt, Wimsbach konnte sich kaum noch befreien. Wieder war es Dizdaric, der nach einem tollen Pass von Zoltan Zölt aus 3 Metern nicht vollstrecken konnte. Zwei Minuten später brachte er den Ball nach einer Flanke von Dzelili per Kopf über die Torlinie, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits. Eine strittige Entscheidung - in meinen Augen war es gleiche Höhe. So musste ein Sonntagsschuss die Entscheidung bringen. Der eingewechselte Schölmberger fasste sich aus 25 Meter ein Herz, der Ball schlug unhaltbar im Kreuzeck ein - Marke Traumtor. Nadarevic hatte in der Nachspielzeit noch die Möglichkeit, auf 4:2 zu erhöhen, doch sein - etwas überheblicher - Trickschuss ging knapp am Tor vorbei. Es blieb in einem packenden Spiel mit vielen Torchancen am Ende beim 3:2. Wimsbach bleibt trotz der Niederlage in der Spitzengruppe dabei, da auch die Teams aus Krenglbach und St. Marienkirchen verloren. Hertha muss weiter auf einen Ausrutscher von Bad Goisern hoffen, um das Titelrennen noch einmal spannend zu machen. Quelle: www.fanreport.com Mit Hertha wartete nun auch noch ein Gegner, der seit der Auftaktniederlage gegen Bad Goisern von Sieg zu Sieg eilt. Daher gab es für WSC-Coach Juan Bohensky auch wenig Gründe, an seiner Erfolgself etwas zu ändern. Lediglich Robert Matesic kam für den 17jährigen Orsulic in die Anfangsformation.
Der Sieg für die Welser war sicherlich auch in der Höhe verdient. Angesichts einer Woche in Gschwandt, in der das Fussballerische nicht im Vordergrund stand, kann man der Mannschaft von Neu-Trainer Peter Altmanninger wenige Vorwürfe machen. Quelle: www.fanreport.com |










